Studienfahrt nach Berlin 2025
Am frühen Morgen des 20. Oktobers war es endlich so weit: Die 12.-Klässler des Gymnasiums Haigerloch fuhren mit ihren beiden Lehrkräften Jeanette Sesulka-Pfeffer und Bettina Mutschler nach Berlin.
Nach einer langen, aber entspannten Busfahrt kamen wir gut gelaunt in Berlin an. Um gleich etwas von der Stadt zu sehen, machten wir einen gemeinsamen Abendpaziergang zum Alexanderplatz mit der Weltzeituhr. Eine Gruppe fuhr noch gemeinsam auf die Dachterrasse des Park Inns, um den tollen Ausblick auf Berlin und den Berliner Fernsehturm zu genießen.
Am Dienstag besuchten wir zunächst das Asisi-Mauerpanorama, das direkt neben dem Check-Point Charlie liegt. Der Künstler Yadegar Asisi stellt in seinem riesigen Rundbild auf beeindruckend realitätsnahe Weise das Leben in Berlin mit Berliner Mauer dar. Von einer Besucherplattform kann man in das alltägliche Leben in Berlin Kreuzberg in den 1980er Jahren eintauchen. Das haushohe Panorama war eine eindrucksvolle Illusion der Schatten der Mauer und des Todesstreifens. Am Nachmittag ging es für uns in ein Museum unserer Wahl – über Kunst bis hin zu Computerspielen war alles dabei. Abends standen verschiedene Kulturveranstaltungen zur Auswahl, und so ging es entweder zum Sinfoniekonzert in die Berliner Philharmonie, zum Kabarett oder zum Theater mit Caroline Peters.
Den Mittwoch begannen wir mit einer Stadtrundfahrt. Dabei kamen wir an den vielen Berliner Wahrzeichen vorbei: East-Side-Gallery, Friedrichstraße, Brandenburger Tor, Kurfürstendamm, Reichstag, Schloss Bellevue und Holocaust-Denkmal. Es war wirklich beeindruckend, diese Must-Sees in echt zu sehen. Nachmittags fuhren wir zum ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, wo wir eine geführte Tour bekamen. Dies war sehr spannend, aber die Atmosphäre dort erzeugt noch heute – lange nach der Stilllegung des Gefängnisses – ein beklemmendes Gefühl.
Am Donnerstag standen zwei Besuche im Bundestag an. Morgens hatten wir ein Gespräch mit einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter von Herrn Bareiß, welcher sich selbst gerade im Ausland aufhielt. Die beiden versuchten uns den Alltag eines Abgeordneten näher zu bringen und unsere Fragen zu beantworten. Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Wir nutzen sie für Souvenir-Einkäufe und das letzte Sightseeing. Am frühen Abend durften wir dann in den Plenarsaal, wo wir einen spannenden Vortrag über den Bundestag, den Aufbau des Plenarsaals, die Arbeit im Bundestag und die wichtigsten Personen des Bundestags, ihre Aufgaben und ihre Sitzplätze bekamen.
Nach einem letzten herrlichen Blick von der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes auf das beleuchtete Berlin ließen wir den Abend dann noch gemeinsam in einem Biergarten ausklingen.
Am Freitag ging es leider schon wieder nach Hause.
Insgesamt war es eine rundum erlebnisreiche und einzigartige Woche. Wir hatten alle viel Spaß und sind uns einig: Berlin lohnt sich auf jeden Fall – eine Woche ist dafür aber viel zu kurz!
Amelie Scholz






